Sie stehen weiterhin an der Spitze der Friseur-Innung Kempten (v. l.): Sabine Lagner, stellvertretende Obermeisterin, und Jutta Sonntag, Obermeisterin.
Foto: prb / Manfred Brückner
Turnusmäßige Vorstandswahlen waren wichtigster Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung der Friseur-Innung Kempten. Die Innung setzt auf Kontinuität. Jutta Sonntag wird weitere drei Jahre die Innung als Obermeisterin leiten. Ihr zur Seite steht als stellvertretende Obermeisterin, wie bisher, Sabine Lagner, die auch das Amt des Lehrlingswarts innehat. Dem Vorstand gehören weiter an: Susanne Völker, Antonia Dorn und Erhan Taghanli.
Die Teilnehmenden nutzten die Versammlung auch gerne zu einem ausführlichen Informations- und Gedankenaustausch. Wichtiges Thema war wieder die Nachwuchsfrage, denn die Gewinnung von qualifizierten Auszubildenden steht bei der Innung nach wie vor im Mittelpunkt. Und hier gibt es eine erfreuliche Entwicklung: Mitglieder konnten eine verstärkte Nachfrage nach Ausbildungsplätzen verzeichnen. „Es waren sehr gute Bewerbungen darunter. Ich hätte gerne mehr eingestellt als ich Ausbildungsplätze zur Verfügung habe“, berichtete ein Mitglied.
Sicherlich hat die die Aktion „Wanted Handwerk“, die die Kreishandwerkerschaft Kempten jährlich kurz nach Beginn des neuen Schuljahr organisiert und an der die Friseur-Innung regelmäßig teilnimmt, zur Image-Verbesserung der Friseur-Berufe beigegetragen. Hier können die Jugendlichen selbst „Hand anlegen“ und erfahren, wie kreativ der Friseur-Beruf ist. Auch die tollen Auftritte bei der Festwoche 2025 einiger Innungs-Mitgliedsbetriebe trugen sicherlich dazu bei, auch Schulabgänger von der Attraktivität des Friseurberufs überzeugen.
Text: Lilo Brückner
